Gute Praxis: Ferienbetreuung bei sipgate

Wie der „Mini Club“ Eltern während der Ferien entlastet 

Mit dem “Mini Club” zu mehr Vereinbarkeit

Das Düsseldorfer Unternehmen sipgate ist der erste deutsche VoIP-Anbieter und betreut seine Kunden mit Festnetz- und Mobilfunkprodukten für zu Hause, unterwegs und das Büro. Eine familienfreundliche Personalpolitik ist in dem 2004 gegründeten Unternehmen fest verankert. Mit dem Kinderbetreuungsangebot „Mini-Club“ unterstützt der Arbeitgeber seine beschäftigten Eltern während der Ferienzeit. 

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Ein Club für die Kleinen

Während der Ferienzeit haben die Kinder der Mitarbeitenden von sipgate den gleichen Arbeitsweg wie ihre Eltern. Nur, dass sie sich vor Ort nicht an den Schreibtisch setzen, sondern im Mini Club betreut werden. Ab dem dritten Lebensjahr können Kinder in die tägliche Betreuung von 8 bis 17 Uhr gehen. Das Ferienprogramm ist bunt und nach einem wöchentlich wechselnden Motto von den angestellten Betreuerinnen und Betreuern gestaltet.  

Auf Bedürfnisse von Mitarbeitenden reagieren

Die Idee zum “Mini Club” entstand aus der Not heraus: Was tun mit den Kindern, wenn die Kinder Ferien haben, man als Elternteil aber selbst zur Arbeit muss? Das fragten sich drei Kollegen bei sipgate und starteten ein erstes kleines Experiment während der Osterferien. Hier wurde abgewogen, ob die vorhandene Infrastruktur sich für eine Kinderbetreuung eignet und wie sich die Anwesenheit des eigenen Nachwuchses auf den normalen Arbeitsalltag auswirkt. Das Ergebnis fiel durchweg positiv aus, sodass ein größeres Investment für den Mini Club gestellt wurde. 

Feedback erwünscht

Während der Entwicklung und Einführung des Mini Clubs wurden nicht nur Mitarbeitende mit Kindern in Entscheidungen mit einbezogen, sondern das gesamte Team. Auch kinderlose Kollegen und Kolleginnen sollten die Möglichkeit haben, Feedback zu geben und gehört werden. Dieser Schritt war vor allem für das Unternehmensklima wichtig, denn es zeugt von Wertschätzung gegenüber der Meinung aller Mitarbeitenden.  

Sipgate sieht den Mini Club nicht mehr nur als praktische Entlastungsmöglichkeit von Vätern und Müttern während der Ferienzeit, sondern auch als Hebel zur Gewinnung von neuen Mitarbeitenden. Denn Maßnahmen zur Vereinbarkeit steigern die Arbeitgeberattraktivität bei potentiellen Bewerbern und Bewerberinnen.  

Wo finden wir Hilfe und Beratung?

Weitere Informationen und Unterstützung erhalten Sie bei Ansprechpersonen der lokalen Jugendämter, Kommunen, Kirchen, Wohlfahrtsverbände sowie den Lokalen Bündnissen für Familie in Ihrer Region.   

Welche Arbeitgeberleistungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf steuerfrei sind, können Sie auf dem Familienportal des Bundes nachlesen. 

Weitere Informationen für Arbeitgeber finden Sie auf folgenden Portalen: