Kommunale Präventionsketten

Immer mehr Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen sind von Armut bedroht oder wachsen in Armut auf. Dies kann ihre Chancen auf Bildung, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe deutlich einschränken und belastet häufig die gesamte Familie. Gleichzeitig entstehen für Kommunen hohe soziale und finanzielle Folgekosten.

Kommunale Präventionsketten setzen deshalb frühzeitig an. Sie vernetzen verschiedene Fachbereiche, Einrichtungen und Unterstützungsangebote vor Ort, stimmen diese aufeinander ab und schließen Lücken. So können Kommunen Kinder, Jugendliche und ihre Eltern frühzeitig erreichen, Bedarfe erkennen und passende Hilfen anbieten.

Ziel ist es, jedem Kind eine bedürfnisorientierte und bedarfsgerechte Unterstützung zu ermöglichen – von der Geburt über Kita und Schule bis zum Übergang ins Studium oder in den Beruf.  Die Präventionsketten tragen so dazu bei, die Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern und gleichzeitig die Folgekosten von Kinder- und Jugendarmut für Kommunen zu senken.

 

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