Videoserie Vätersache

Väter im Porträt: 10 Geschichten über die Vielfalt der Vaterrollen 

Zehn Männer berichten über ihr Vatersein

Wie erleben Männer ihre Vaterschaft? Was verändert sich mit der Geburt eines Kindes? Und wie füllen Väter ihre Rolle aus? In diesen sehr persönlichen Video-Porträts kommen Väter aus Nordrhein-Westfalen zu Wort. Sie erzählen von ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Glücksmomenten des Vaterseins.

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Aktive Vaterschaft

Die folgenden Videoporträts* mit einer Länge von fünf bis sechs Minuten finden Sie auf unserem YouTube-Kanal Familienportal.NRW in der Playlist „Aktive Vaterschaft“.
 

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„Ich habe meinen Vater nie umarmt.“

Schauspieler Bill Mockridge erzählt, wie er als Sechsjähriger seinen Vater, der von einer Reise zurückkam, umarmen wollte und dieser sagte: „Männer in diesem Haus küssen sich nicht und umarmen sich nicht“. Diese Form der Erziehung hat ihn selbst nicht daran gehindert, für seine sechs Söhne ein 150-prozentiger Vater zu sein.

Er beschreibt, wie er für seine Kinder da war, manchmal vielleicht auch ein bisschen zu viel, wie er selbstkritisch anmerkt. Bill Mockridge hat einen großen Schatz an Vater-Erfahrungen gesammelt. Sein persönliches Fazit lautet: Präsent sein, zuhören, auf die Kinder reagieren und auch selbst agieren. 

Zum Video mit Bill Mockridge auf YouTube
 

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„Wenn ich mit meinen Kindern koche, bin ich in meinem Element.“ 

Ataman Yildirim beschreibt, warum es ihm besonders wichtig ist, dass seine vier Kinder die Natur erleben und selbstständig durchs Leben gehen. Er betrachtet Vielfalt als Chance und ermuntert seine Kinder, von anderen zu lernen und die eigenen Potenziale zu nutzen. 

Zum Video mit Ataman Yildirim auf YouTube
 

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„Das gemeinsame Sein ist das Besondere.“ 

„Es gibt keinen Moment, den ich nicht liebe!“ beschreibt Ahmet Sinoplu begeistert seinen Familienalltag mit dem zweijährigen Sohn Cem-Gregor. Dank seiner achtmonatigen Elternzeit, einer 30-Stunden-Woche und eines sehr guten Familien-Zeitmanagements gelingt es dem Sozialpädagogen, seinen Sohn – von Geburt an – intensiv zu begleiten. 

Anders als sein eigener Vater, der immer viel gearbeitet hat und wenig für ihn da war, will er sich die wertvolle Zeit als Vater nicht nehmen lassen. 

Zum Video mit Ahmet Sinoplu auf YouTube
 

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„Ich habe Mordsspaß am Vatersein.“ 

Was fühlt ein Vater, wenn er drei Tage vor der Geburt seines Kindes die betriebsbedingte Kündigung erhält? Dr. Bernard Knubel spricht darüber, welche Verunsicherung der Arbeitsplatzverlust für ihn bedeutete – und zwar gerade in einer Phase, in der er seinem Sohn Sicherheit bieten wollte. 

Heute weiß er, dass die Sicherheit über eine starke Bindung zustande kommt. Er freut sich als Vater tagtäglich die Entwicklungsschritte seines Sohnes Camillo begleiten zu dürfen. Die intensive Auseinandersetzung mit ihm als Menschen einer anderen Altersstufe empfindet er als großes Geschenk. 

Zum Video mit Bernard Knubel auf YouTube
 

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„Ich teile das ganze Leben mit meinen Kindern – trotz Trennung.“ 

Die Trennung der Eltern bedeutet eine tiefgreifende Veränderung im Familienleben. Christian Gärtner berichtet, wie er gemeinsam mit seiner Ex-Partnerin eine gute Lösung gefunden hat, die innige Beziehung zu seinen zwei Kindern weiter zu leben.

Dank des sogenannten Wechselmodells verbringen Lotta und Tom je zwei Tage sowie abwechselnd die Tage Freitag bis Sonntag bei ihm bzw. bei der Mutter. So kann Christian Gärtner seinen Anteil zu der Entwicklung der Kinder beitragen. Er lebt seit vier Jahren gemeinsam mit ihnen einen Alltag, der sie eng verbindet. 

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„Wenn die Kinder mich eines Tages Onkel nennen, verkaufe ich die Firma.“ 

Jörg Fuchs, Vater zweier Töchter im Schulalter, sagt: „Wenn Vater, dann richtig“. Er teilte sich von Anfang an die Familien- und Hausarbeit mit seiner Frau. Dafür hat der selbstständige Metallbau-Meister die Arbeitsabläufe in seinem Handwerksbetrieb so organisiert, dass er nachmittags bei seinen Kindern sein kann. 

Chef und Vater sein? Unbedingt! Denn: Ein Leben ohne seine Kinder kann er sich nicht mehr vorstellen. 

Zum Video mit Jörg Fuchs auf YouTube
 

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„Mein Sohn gehört zur Gesellschaft dazu – genau wie ich.“ 

„Die schönsten Momente sind, wenn mein kleiner Sohn mir Fragen stellt, zum Beispiel nach meiner Herkunft“, sagt der in Nigeria geborene Eli Abeke, Vater von drei Kindern (6, 23, 24). „Das bringt mich dazu, an meine eigene Kindheit zu denken, wie auch ich meinem Vater viele Fragen gestellt habe.“

Eli Abeke beschreibt, warum es für ihn selbstverständlich ist, dass ein Vater sich nicht nur im Beruf sondern auch im Haushalt engagieren muss – und was sein eigener Vater damit zu tun hat. 

Zum Video mit Eli Abeke auf YouTube
 

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„Das Vatersein hat mir eine ganz neue Welt eröffnet.“ 

Fabian Christiandl gibt einen Einblick in sein erfülltes Vatersein. Er wusste vor der Geburt von seinem Sohn Max nicht, dass er etwas Besonderes mitbringt, das Down Syndrom. 

„Unmittelbar nach der Geburt war ich erst einmal geschockt. Ich dachte für einen kurzen Moment, dass das Leben vorbei ist“, sagt er. „Das lag aber vor allem daran, dass ich keine Ahnung hatte“. Heute weiß er, dass Max ein tolles Kind ist, extrem begeisterungsfähig und lernfreudig: „Ich bin dankbar für jeden Tag mit ihm“. 

Zum Video mit Fabian Christiandl auf YouTube
 

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„Ich möchte nicht so enden wie mein Vater.“ 

Thomas Mahlberg, Bäckereifacharbeiter auf Arbeitssuche, erzählt, wie ihn die Erfahrungen von Alkohol und Gewalt seitens seines Vaters geprägt haben. Er grenzt sich klar davon ab und beschreibt, wie er seine drei Töchter mit Zuspruch und Unterstützung durchs Leben begleitet. 

Zum Video mit Thomas Mahlberg auf YouTube
 

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„Ich liebe es, wenn er ,Vater‘ sagt.“  

Muhammed Sayyad Warsi erzählt aus dem Alltag mit seinem vierjährigen Sohn. Er berichtet über seine Wünsche für ihn und verrät seinen schönsten Glücksmoment als Papa: „Ich liebe es, wenn er ‚Vater‘ sagt.“ 

Zum Video mit Muhammed Sayyad Warsi auf YouTube
 

* Die Videos wurden 2016 produziert. Alle Aussagen entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert.