Küchen-Check für Familien

Keime in der Küche vermeiden: Tipps für Einkauf, Aufbewahrung und Verarbeitung 

Text zuletzt aktualisiert: 23.06.2026

Das Wichtigste zur Lebensmittelhygiene im Überblick

  • Babys und Kleinkinder reagieren auf Lebensmittelkeime empfindlicher als gesunde Erwachsene, weil ihr Immunsystem noch nicht ausgeprägt ist. 
  • Die Kühlkette beginnt bereits im Supermarkt: Tiefkühlkost zuletzt kaufen, Leichtverderbliches in der Kühltasche transportieren.  
  • Rohes Fleisch, Fisch und Geflügel immer getrennt von anderen Lebensmitteln lagern und verarbeiten – getrennte Schneidebretter verwenden.  
  • Hände waschen vor dem Kochen und nach jedem Kontakt mit rohem Fleisch, Eiern oder Fisch.  
  • Fleisch und Hackfleisch vollständig durchgaren bei mindestens 70 °C für zwei Minuten.  
  • Reste am besten innerhalb einer Stunde kühlen und beim Aufwärmen vollständig durcherhitzen.  
  • Für Kleinkinder gilt: kein rohes Hackfleisch, keine Rohwurst, keine Speisen mit rohem Ei, keine Rohmilch, keinen rohen Fisch.  

So gehen Sie mit Lebensmitteln richtig um

Frisch und gesund zu kochen, ist vielen Familien wichtig. Beim Umgang mit Lebensmitteln gilt es jedoch einige Hygieneregeln zu beachten. Denn rohe Lebensmittel können Krankheitserreger wie Bakterien und Schimmelpilze enthalten. Darauf können vor allem kleine Kinder empfindlicher reagieren als Erwachsene. Ihr Immunsystem entwickelt sich erst noch und das macht den Unterschied. Die gute Nachricht: Es reichen schon einige wenige Routinen aus, um das Risiko deutlich zu senken. Die folgende Checkliste zeigt, worauf Sie im Familienalltag achten sollten. 

Mutter und Tochter blicken in den geöffneten Kühlschrank.

Tipps für Einkauf, Aufbewahrung und Verarbeitung

Wo gibt es Hilfe und Beratung? 

Bauchschmerzen, Durchfall oder Erbrechen nach dem Essen können harmlos sein. Bei anhaltenden Symptomen können sie aber auch auf eine Lebensmittelinfektion hinweisen. Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern sollten Sie nicht lange warten und Ihre kinderärztliche Praxis oder Ihre Hausarztpraxis aufsuchen.  

Bei gesundheitlichen Beschwerden mehrerer Familienmitglieder nach dem Verzehr von Lebensmitteln können Sie sich an das örtliche Gesundheitsamt wenden. Es nimmt Verdachtsfälle auf lebensmittelbedingte Erkrankungen entgegen und leitet ggfs. weitere Schritte ein.  

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