Gisa Wesche vom Kinderschutzbund Ortsverband Bielefeld e. V.
Interview

Eine Auszeit für junge Sorgende

Unterstützungsangebote für Young Carer – ein Interview.

Text zuletzt aktualisiert: 02.09.2026

„Heute bin ich fröhlich, weil ich hier sein darf.“

Ein Interview mit Gisa Wesche vom Kinderschutzbund Ortsverband Bielefeld e. V.
Wenn ein Familienmitglied erkrankt, übernehmen Kinder und Jugendliche oft Aufgaben, die weit über das hinausgehen, was ihrem Alter entspricht: Sie kümmern sich um erkrankte Eltern oder Geschwister, organisieren den Alltag mit und tragen emotionale Verantwortung. In diesem Interview erfahren Sie, welche Unterstützungsangebote das Projekt „Young Carers“ des Kinderschutzbundes Bielefeld für betroffene Kinder, Jugendliche und Familien bereithält und wie es gelingen kann, Fachkräfte und Schulen für das Thema zu sensibilisieren. Das Projekt wird durch die Aktion Mensch und die Stiftung-Diamant-Software gefördert.

Familienportal.NRW: Sie koordinieren beim Kinderschutzbund Bielefeld ein Projekt, das Young Carer unterstützt. Gemeint sind Kinder und Jugendliche, die sich um ein erkranktes Familienmitglied kümmern. An wen richtet sich Ihr Angebot?

Gisa Wesche: Wir übersetzen in unserer Arbeit den Begriff Young Carer gern mit „junge Sorgende“, weil diese Beschreibung auch die emotionale Dimension mit einbezieht. Denn viele Kinder und Jugendlichen mit einem erkrankten Elternteil oder Geschwisterkind erledigen häufig eine Mehrzahl an Aufgaben im Familienalltag: Sie kaufen ein, sorgen dafür, dass der Kühlschrank gefüllt ist, bringen Geschwister zur Schule oder begleiten Angehörige zu Arztterminen, manchmal auch um zu dolmetschen. 

Was jedoch aus unserer Erfahrung alle Young Carer betrifft ist, dass sie viele persönliche Sorgen mit sich tragen, zum Beispiel:  „Was bringt die Zukunft?“, „Ist die Erkrankung lebensbedrohlich?“ oder „Warum hat meine Mutter keine Lebenslust mehr?“. Das sind je nach Familiensituation große Herausforderungen, die eine hohe Verantwortung und oft auch eine große Belastung bedeuten.

„Wir erleben es in der Arbeit mit älteren Young Carern so, dass oft erst im jungen Erwachsenenalter eine rückwirkende Identifikation mit der Rolle stattfindet.”
Warum bleibt die Belastungssituation vieler Young Carer oft über einen langen Zeitraum unerkannt?

Eine Ursache ist, dass in der Regel weder die Kinder und Jugendlichen noch ihre Eltern eine Vorstellung davon haben, was einen Young Carer ausmacht – oder gar nicht wissen, dass es diese Familiendynamik überhaupt gibt. Ein Kind erlebt seine Familiensituation zunächst selbstverständlich als „normal“, sodass es kaum möglich ist, sie einzuordnen oder zu hinterfragen. Ähnlich geht es oft den Eltern: Sie befinden sich in dieser Ausnahmesituation, die gleichzeitig Schritt für Schritt zur Normalität wird. Zusätzlich verstärkt sich diese Situation häufig dadurch, dass Familien auch sozial in eine gewisse Isolation geraten. Dadurch fehlt der Vergleich mit anderen Lebensrealitäten, der helfen könnte, die eigene Situation besser einzuordnen. 

Wir beobachten in unserer Arbeit mit älteren Young Carern häufig, dass eine bewusste Identifikation mit dieser Rolle erst im jungen Erwachsenenalter rückblickend stattfindet. Dann wird vieles neu verstanden und muss aufgearbeitet werde. Eine bessere Aufklärung in der Gesellschaft und mehr Sichtbarkeit für das Thema ist daher wichtig, damit mehr betroffene Familien frühzeitiger Unterstützung erhalten.

Wie finden junge Sorgende und Familien in die Beratung beim Kinderschutz Bielefeld?

In den meisten Fällen werden die betroffenen Kinder und Jugendlichen an uns vermittelt – vor allem über die Schulsozialarbeit. Aber wir sind inzwischen weit vernetzt und stehen z. B. auch im engen Austausch mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie, dem Jugendamt und diversen Beratungsstellen sowie Ärztinnen und Ärzten. 

Seltener kommen Familien direkt auf uns zu, aber auch diese Möglichkeit besteht. So gab es den Fall einer Familie, in der das Geschwisterkind erkrankt ist. Die Eltern haben sich in der Klinik eigeninitiativ erkundigt, ob es für das gesunde Geschwisterkind Unterstützungsmöglichkeiten gibt und wurden von der Klinik auf unser Angebot aufmerksam gemacht. 

Welche Unterstützungsangebote für Young Carer bietet der Kinderschutzbund Bielefeld an?

Unser Kernangebot für Young Carer umfasst ein zweiwöchentlich stattfindendes Gruppenangebot für Kinder und Jugendliche. Auch ein Ferienprogramm bieten wir an. Parallel dazu begleiten wir die Familien beratend. Unser Beratungsangebot richtet sich auch an Jugendliche und junge Erwachsene ab 18 Jahren. Da geht es allerdings oft eher darum, im Prozess der Identifikation der Rolle als Young Carer zu unterstützen, an eine passende Therapiestelle weiterzuvermitteln oder beim Schritt in die Eigenständigkeit zu unterstützen. 

„Für die Kinder ist es ein großer Entlastungsfaktor, zu wissen, dass alle, die hier sind, in irgendeiner Form die gleiche Situation zu Hause erleben, wie sie selbst.”
Wie laufen die Gruppentreffen ab?

Das Treffen in der Young-Carer-Gruppe findet alle 2 Wochen für 2 Stunden mit einer festen Gruppe statt. Aktuell besuchen 10 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren unsere Gruppe. Die Idee dahinter ist vor allem, den Kindern aus der Isolation heraus zu helfen und ihnen einen Ort der Freude und Entlastung zu bieten. Der Treff bietet den Kindern die Möglichkeit, neue Kontakte mit Gleichbetroffenen zu knüpfen.

Eine wichtige Regel der Gruppe ist: Niemand muss etwas über die Erkrankung und familiäre Situation erzählen. Wenn Sie von sich aus darüber sprechen wollen, können Sie das gerne tun und den Austausch in der Gruppe anregen und für sich nutzen. Für sie ist es ein großer Entlastungsfaktor, zu wissen, dass alle, die hier sind, in irgendeiner Form die gleiche Situation zu Hause erleben, wie sie selbst. 

Für den Einstieg bringen wir immer ein Thema für eine kleine Gesprächsrunde mit: Wir sprechen beispielsweise über Freundschaften, Kinderrechte, Träume, die eigene Zukunft oder den Umgang mit Stress. Im Anschluss haben wir ein „Spaßangebot“. Wir backen, basteln, spielen Spiele, immer abhängig davon, was die Kinder sich beim letzten Treffen gewünscht haben. Das Treffen endet mit einer Abschlussrunde, wo jedes Kind mitteilen kann, wie es sich in diesem Moment fühlt und es wird ein Bogen zum Thema der Gruppensitzung gespannt.

Es braucht in der Regel eine Weile, Vertrauen aufzubauen. Aber wir können sehr gut beobachten, dass sich z. B. auch die besonders stark belasteten oder in sich gekehrten Kinder mehr und mehr öffnen, je besser sie uns und sich untereinander kennen.

Was erwartet die Kinder beim Ferienangebot?

In den Ferien bieten wir jede Woche ganztägige Angebote an, beispielsweise Ausflüge in Freizeitparks, Zoos, gemeinsam Minigolf spielen, Keramik bemalen und so weiter. Manche Kinder haben mit der Ferienaktion tatsächlich das erste Mal die Stadt verlassen und empfinden das wie Urlaub. Da zeigt sich, dass gerade die Ferien eine besonders kritische Zeit für die Familien mit erkranktem Familienmitglied sind. Es ist meistens sowieso schon viel Überlastung da und dann fällt die Betreuung während der Schulzeit weg. Auch sind häufig auf Seiten der Eltern keine zusätzlichen Kapazitäten da, um für ihr Kind besondere Freizeitaktivitäten zu planen. 

Welche Rückmeldungen erhalten Sie von den Kindern und Jugendlichen und den Eltern?

Es sind viele kleine Dinge, die den Erfolg ausmachen. Viele Kinder kommen zu unserem Gruppentreffen direkt aus der Offenen Ganztagsschule und dann ist es für sie auch tatsächlich ein sehr, sehr voller Tag. Umso mehr freut es uns, wenn in unserer Anfangsrunde auf die Frage „Wie geht es mir gerade?“ die Antwort kommt: "Ich bin heute fröhlich, weil ich hier sein kann und ich habe mich den ganzen Tag darauf gefreut." In den Osterferien waren wir zum Beispiel gemeinsam in einem Freizeitpark, da sagte ein Kind: „Das war der schönste Tag meines Lebens.“ Die meisten Kinder sagen aber auch gar nicht viel, sie sind einfach dabei und wirken sehr zufrieden.

Auch von den Eltern gibt es positive Rückmeldungen. Bei der letzten Ferienaktion hat eine Mutter gesagt, wie sehr sie sich auf den Tag freut: „Meine Kinder werden glücklich sein und ich kann mal einen Tag komplett für mich zur Ruhe finden.“ Wir haben Eltern mit erkranktem Geschwisterkind, die erleichtert sind, dass das andere Kind bei uns einen eigenen Raum findet, in dem es für sich gesehen wird und in sich hineinfühlen kann, was es gerade braucht. In einem anderen Fall fanden wir es unglaublich toll, die Rückmeldung zu bekommen, dass die Eltern-Kind-Beziehung seit der Teilnahme am Programm inklusive Beratung wieder enger wird. 

„Wenn die Kinder bei uns ankommen, gibt es erstmal eine kleine Verpflegung. Sie kommen oft direkt aus der Ganztagsschule und sollen sich hier liebevoll umsorgt fühlen.”
Was ist Ihrer Erfahrung nach wichtig, um das Angebot für Familien möglichst „wahrnehmbar“ zu gestalten?

Es ist entscheidend, sehr praktisch zu denken: 

  • Was brauchen die Kinder, um sich wohlzufühlen?
  • Was können alltägliche Hürden sein? Wie können wir sie beheben?
  • Wie können wir den Familien die Teilnahme so leicht wie möglich machen? 

Wir rufen beispielsweise oft an, erinnern an die Termine und fragen, ob das Kind zum Gruppentreff kommt. 

Wenn die Kinder bei uns ankommen, gibt es erstmal eine kleine Verpflegung. Sie kommen ja oft direkt aus der Ganztagsschule und sollen sich hier liebevoll umsorgt fühlen.

Und wir haben seit einem halben Jahr einen Fahrdienst eingerichtet, weil wir gemerkt haben, dass viele Kinder nicht regelmäßig beim Gruppentreffen dabei sein konnten, weil sie aufgrund ihrer familiären Situation niemand hin- und her fahren konnte. Die meisten Familien haben einen bis oben hin gefüllten Alltag – ein ständiges Jonglieren zwischen Terminen und Verpflichtungen.

Alle unsere Angebote sind für Kinder und Familien übrigens kostenlos – auch der Fahrdienst.

„Eine Lehrerin berichtete, (…) ihr seien direkt drei Kinder aus ihrer Klasse eingefallen, auf die das zutrifft.”
Ein wichtiger Teil Ihrer Arbeit ist es, die Thematik „Young Carer“ bei Fachkräften und auch Kindern und Jugendlichen bekannter zu machen. Welche Ansätze und Erfahrungen gibt es in Bielefeld ?

Da wir die Schulen als Schlüsselorte für das Erkennen von Belastungen von Kindern und Jugendlichen sehen, war ein erster wichtiger Schritt für uns, unser Angebot in den Teamsitzungen der Schulsozialarbeit vorzustellen. Auf diesem Weg erreichen wir bereits viele Fachkräfte und mit einigen Schulen ist ein enger Austausch entstanden.

Aktuell bauen wir zudem regelmäßige Workshops an zwei Realschulen auf. Dort gestalten wir eine ganze Unterrichtsstunde und gehen in den direkten Austausch mit Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften. In praktischen Übungen erleben die Kinder, wie es sich anfühlt, mit vielen Aufgaben gleichzeitig jonglieren zu müssen. So entwickeln sie ein Verständnis dafür, wie sich die Situation von Freundinnen und Freunde anfühlen kann, in deren Familie jemand erkrankt ist. Für betroffene Kinder und Jugendliche kann diese Aufklärung ein erster Schritt in die Rollenreflektion und Zugang zu unserem Angebot bedeuten. 

Wie wichtig diese Aufklärungsarbeit ist, zeigt ein Beispiel aus unserer Praxis. Eine Lehrerin berichtete uns zum Beispiel, dass ihr nach Teilnahme an unserer Infostunde direkt drei Kinder aus ihrer Klasse eingefallen sind, auf die die Thematik zutrifft. Solche Aha-Effekte machen deutlich, wie groß der Bedarf an Information ist.

Unser Ziel ist es, dass betroffene Kinder in der Klasse sich selbst wiedererkennen und den Mut finden, Unterstützung anzunehmen.

Wenn jemand merkt, dass in einer befreundeten Familie gerade viel Belastendes passiert und die Kinder sich vielleicht zurückziehen oder seltener Zeit zum Spielen haben: Haben Sie eine Empfehlung, wie Außenstehende sensibel nachfragen können ohne Druck zu erzeugen?

Ja, das ist tatsächlich ein herausfordernde Situation und lässt sich nicht generalisiert beantworten. Ein wichtiger erster Schritt ist, sich bewusst zu machen, dass das Kind seine aktuelle Situation höchstwahrscheinlich als normal empfindet. Häufig hat noch gar keine reflektierte Auseinandersetzung stattgefunden. Ob und wie man das Thema anspricht, hängt zudem stark vom Alter des Kindes ab. Je jünger die Kinder sind, umso eher ist ein Gespräch mit den Eltern ratsam. Bei Jugendlichen kann man tatsächlich schon ins direkte Gespräch gehen, was aber nicht ausschließt, auch den Kontakt zu den Eltern zu suchen. 

Hilfreich sind behutsame Einstiege wie zum Beispiel: „Ich habe dies und das beobachtet und ich weiß, dass es dafür Unterstützung gibt.“ Oder „Wir können gern gemeinsam schauen, was dir helfen könnte.“ Wichtig ist dabei, wertfrei zu bleiben  und keine Schuldzuweisungen oder Vorwürfe zu formulieren. 

Aus diesem Grund empfehlen wir bei Unsicherheit in genau dieser Frage, sich selbst Rat zu holen: Gerne bei uns oder auch anderen Beratungsstellen. Wir können dann gemeinsam überlegen, wie die Ansprache sensibel erfolgen kann.

„Hilfreich sind behutsame Einstiege wie zum Beispiel: „Ich habe dies und das beobachtet und ich weiß, dass es dafür Unterstützung gibt.“”
Eine letzte Frage zum Schluss: Was wünschen Sie sich, um das Projekt „Young Carers Bielefeld“ weiterentwickeln zu können?

Der größte Wunsch ist die Sicherung der Finanzierung. Denn die finanzielle Förderung ist grundlegend, um Kindern und Jugendlichen auch langfristig eine Perspektive geben zu können. Aktuell haben wir das Glück, dass wir von der Aktion Mensch und der Stiftung-Diamant-Software hier aus Bielefeld gefördert werden. 

Strukturell wäre ein dringender Wunsch, dass – wie für Erwachsene auch – ein Rechtsanspruch auf Unterstützung für minderjährige Angehörige geschaffen würde. 

Und generell wünsche ich mir, dass wir in den nächsten Jahren beobachten können, wie das Bewusstsein für Young Carer wächst: Dass mehr Familien direkt auf uns zukommen und wir noch mehr Schulen, Fachkräfte sowie Ärztinnen und Ärzte für das wichtige Thema sensibilisieren können. 

Frau Wesche, vielen Dank für das Gespräch!
(Das Gespräch wurde 2026 geführt.)

Über Gisa Wesche

Gisa Wesche ist Erziehungswissenschaftlerin, Systemische Beraterin und Kinderschutzfachkraft. Als eine von zwei Koordinatorinnen des Projekts Young Carers Bielefeld beim Kinderschutzbund Ortsverband Bielefeld e. V. ermöglicht sie jungen Sorgenden Auszeiten von ihrem oft stressvollen Alltag.

Wir danken dem Kinderschutzbund Ortsverband Bielefeld e. V. für seine Unterstützung bei diesem Beitrag.

Logo des Kinderschutzbunds Ortsverband Bielefeld e. V.

Wo finden wir Hilfe und Beratung? 

Wenn ein Kind oder eine jugendliche Person in Ihrer Familie regelmäßig Verantwortung für ein erkranktes Familienmitglied übernimmt, ist es sinnvoll, sich über Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. Hilfe anzunehmen ist ein Schritt zu mehr Stabilität für Ihre Familie. 

Im Young Carer Netzwerk NRW engagieren sich unterschiedliche Organisationen und Vereine gemeinsam für Kinder und Jugendliche, die Verantwortung in ihren Familien übernehmen. Das Angebot umfasst praktische Hilfen rund um die Pflege, individuelle Beratung, Austausch in Gesprächsgruppen, Workshops sowie gemeinsame Freizeitaktivitäten in ganz Nordrhein-Westfalen.

Informationen zu Unterstützungsangeboten für Ihre individuelle Situation, erhalten Sie bei Familienberatungsstellen und auch über das Jugendamt. Die passende Anlaufstelle in Ihrer Nähe finden Sie über Mein Familienlotse

Hier finden Sie außerdem Beratung und Unterstützung bei speziellen Schwerpunkten wie Sucht, chronischer Krankheit oder Trauerfällen: 

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung 

  • www.teilhabeberatung.de 
  • Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) unterstützt Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Es gibt über 500 Beratungsstellen, wo Sie sich kostenlos beraten lassen können. Über die Suchmaschine auf der Internetseite finden Sie ein geeignetes Beratungsangebot in Ihrer Nähe. 

NACOA Deutschland  

  • www.nacoa.de
  • NACOA bietet Unterstützung für Familien, in denen ein Elternteil suchtkrank ist (zum Beispiel alkoholkrank). Zum Angebot zählt: 
    - E-Mail-Beratung 
    - Telefonberatung: dienstags von 10–12 Uhr und nach Vereinbarung unter der 030/35122429 
    - Eine Karte mit regionalen Hilfestellen 

Institut Dellanima 

  • www.dellanima.de 
  • Wenn jemand in Ihrer Familie sehr krank ist oder Sie mit einem Trauerfall umgehen müssen, bekommen Sie hier kostenlos professionelle Hilfe.

 

Regionale Anlaufstellen 

Darüber hinaus gibt es viele regionale Beratungsangebote und Anlaufstellen, an die Sie sich wenden können, unter anderen: 

  • Sucht betrifft die ganze Familie: Bei der Diakonie in Aachen finden Angehörige aus suchtbelasteten Familien kostenlos Rat und Austausch. 
  • Die SKFM-Drogenberatungsstelle kom-pass in Düsseldorf berät Eltern, Kinder und Familienangehörige in allen Fragen, die Sucht, Familie und Erziehung betreffen. 
  • In Essen unterstützt die Fachstelle Elternschaft und seelische Erkrankung (kurz: ElsE) psychisch kranke Eltern, Kinder und Angehörige mit einem starken Netzwerk, Austausch und Hilfs-Angeboten.

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